Hobbykeller gestalten

hobbyraum

Jeder Mensch braucht einen privaten Rückzugsort,um seinen tiefsten Leidenschaften nachgehen zu können. Nach einem stressigen Berufstag wird ein Hobby als Ausgleich benötigt, das entspannend wirkt. Ob man nun der liebevoll gepflegten Zinnsoldaten-Sammlung in der Garage oder einer etwas aktiveren Betätigung, wie beispielsweise dem Joggen verfallen ist, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Die Freude steht im Vordergrund.

Häufig tut ein Tapetenwechsel, im wahrsten Sinne des Wortes, aber sehr gut. Man sollte sich nicht nur in vorgegebenen Bahnen bewegen und seinen freizeitlichen Horizont erweitern. Wie wäre es zum Beispiel mit einem schmucken Hobbykeller im Untergeschoss des Hauses? Dieser kann für diverse Tätigkeiten gebraucht werden und besitzt fast immer einen doppelten Nutzwert.

Unbegrenzte Möglichkeiten

Der Hobbykeller kann dabei für die unterschiedlichsten Dinge verwendet werden. Der Klassiker bleibt eine bequeme Couch in der Ecke, die mit ein paar Kissen ansehnlich dekoriert werden kann. Ein zentral positionierter Billardtisch komplettiert so den perfekten Partyraum. Als Wandfarbe bieten sich stilvolle Töne ,wie das aktuell beliebte violett an.

Nach Bedarf kann zusätzlich noch eine Bar montiert werden, an der bei Feten sicherlich immer viel gelacht werden kann. Als weitere Idee bietet sich die Einrichtung einer edlen Raucherlounge an. Der Deckenanstrich sollte hierbei etwas schlichter ausfallen. So erscheint ein gediegenes braun oder ocker als gute Wahl, um eine stimmige Atmosphäre zu schaffen. Schwarze Ledersessel ergänzen das Bild. In selbigen kann man den Tabak seiner Präferenz konsumieren und je nach Stimmung, dazu ein gutes Glas Whiskey genießen.

Hier gibt es eine große Auswahl an Zigarren, die für ein entsprechendes Flair unabdingbar sind. In einer solchen Räumlichkeit können sich Zigarrenliebhaber dem Konsum hingeben, ohne dabei Nichtraucher aus dem Familien & Freundeskreis zu belästigen. Streitigkeiten werden so präventiv vermieden und man bleibt ungestört.

Als Geheimtipp gelten Accessoires, die an das Mutterland der Zigarre, Kuba, erinnern. Poster oder Bilder mit Panoramaaufnahmen des Karibikstaats sind ideal. Ganz unbemerkt kann man so schon einmal der Alltagsroutine entfliehen. Der Hobbykeller als Ticket in einen neuen Kosmos.

Leidenschaften teilen

Am Schönsten ist das Erlebnis in der Gruppe. Interessengemeinschaften stärken seit Jahrhunderten das Gemeinschaftsgefühl und können Bestätigung für ein eigens gewähltes Hobby sein. Im selbst errichteten Hobbykeller gelten Mottopartys als Manifestation der jeweiligen Vorlieben.

Zu solchen Anlässen versammeln sich die Beteiligten und stellen im Falle der Zigarre, zum Beispiel eine englische Dinnergesellschaft des 19. Jahrhunderts nach. Neben passenden Kostümen darf bei solchen Anlässen natürlich guter Tabak nicht fehlen, ebenso wenig wie der entsprechende Alkohol. Durch ihre neue Räumlichkeit werden möglicherweise sogar eingefrorene Freundschaften wiederbelebt, die durch den neuen Raum wieder frischen Antrieb erhalten.

Mit wenigen Handgriffen kann man sich selbst und seine Umwelt beschenken, indem man einen themenbezogenen oder universellen Hobbykeller errichtet. Die Kosten halten sich im Rahmen und den betriebenen Aufwand, wird man durch viele angenehme Stunden zurück bekommen. Die Investition lohnt sich in jedem Fall, sofern eine vielseitige Freizeitbeschäftigung vorhanden ist, der man mit hohem Impetus nachgeht.

Festzuhalten bleibt, dass die Idee des Hobbykellers im Prinzip für jedermann anwendbar scheint. Jeder verfügt wohl über irgendeine Passion, welche man in dem selbst kreierten Raum vertiefen kann. Schöne Abende zu zweit oder im Kreise seiner Lieben kann man hier aber definitiv verwirklichen.

 

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