3D wieder auf dem Vormarsch

3D

Es brauchte mehrere Anläufe innerhalb der letzten Jahrzehnte, doch nun ist es endlich vollbracht: die 3D-Technik erobert mit riesigen Schritten den deutschen Markt und findet immer mehr Liebhaber. Schon längst wird nahezu jeder Kinofilm in einer 3D-Version angeboten und dafür aufwendige Aufnahmetechniken in Kauf genommen. Ausgelöst wurde der Trend durch den Film "Avatar" von James Cameron, der selbst über 15 Jahre an Entwicklungszeit benötigte und mit beeindruckenden Bildern zu überzeugen wusste. Auch Freizeitparks bedienen sich schon seit längerem der 3D-Technologie, die sie mit zusätzlichen Effekten, wie beispielsweise der Einsatz von Wind oder Wasser, vollenden.

Einsatz und Möglichkeiten der 3D-Technologie

Um den 3D-Genuss zu perfektionieren, setzen Entwickler auf immer neuere Technologien und ermöglichen solch ein Erlebnis auch ohne das Nutzen einer speziellen Brille. Diese Funktion wird bereits bei diversen Spielekonsolen mit Erfolg verwendet und soll nun auch den Weg in die Wohnzimmer der Fernsehzuschauer finden. Auch im Bereich des Heimkinomarkts erlebt die 3D-Technik eine immer stärker werdende Nachfrage. Nahezu jedes neuere Fernsehmodell ist bereits mit der revolutionären Technologie ausgestattet und kann mit Hilfe eines kompatiblen DVD-Players genutzt werden. Mehrere Hersteller haben sich bereits auf die Technik spezialisiert und ermöglichen, dass das 3D-Erlebnis auch in den eigenen vier Wänden genossen werden kann. Momentane sind die Geräte aufgrund der aufwendigen, neuen Technologie noch nicht für jeden erschwinglich. Auch die benötigten DVD- und Bluray-Player, die für eine 3D-Wiedergabe nötig sind, bewegen sich noch in gehobenen Preisklassen. Diese Entwicklung soll jedoch bewusst innerhalb der nächsten Jahre angepasst werden und es so auch Normalverbrauchern ermöglichen, in den Genuss des neuen Filmerlebnisses zu kommen.

Die Entwicklung der 3D-Technologie

An diversen Universitäten und innerhalb von Filmstudios wird bereits mit Nachdruck an einem möglichen Nachfolger der heute bekannten 3D-Technik gearbeitet. Die neue Technologie soll sich dennoch an den Grundlagen der jetzigen Methode orientieren und lediglich weitere Effekte einbauen. So sind beispielsweise Formate denkbar, in denen der Zuschauer den Film nicht nur passiv erlebt, sondern ihn auch aktiv verändern und in bestimmten Szenen eingreifen kann. Die Handlung würde durch die Aktionen des Zuschauers maßgeblich bestimmt. Diese Art des Entertainments befindet sich jedoch noch in den Anfängen. Bis der deutsche Markt solch eine Erneuerung anbieten kann, werden vermutlich noch einige Jahre vergehen.

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